Informationen aus dem Gemeinderat vom 22.04.2020

Stand zum Rückbau

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  • Stand zum Rückbau des zweiten Flachbrunnens durch die Gemeindewerke
    In einem umfassenden Bericht hat der Werkleiter die Situation des zweiten Flachbrunnens im Isartal und die anstehenden Maßnahmen zu dessen Beseitigung dargestellt. Archivstudien haben ergeben, dass in einem Lageplan aus dem Jahre 1964 ein Flachbrunnen eingezeichnet war und einem weiteren Plan aus dem Jahre 1985 dann zwei Flachbrunnen dargestellt waren. Somit war die Beseitigung des ersten Flachbrunnens im Jahr 2016 nur ein Teil der Arbeit. Somit wird der Flachbrunnen II im Laufe dieses Jahres zurückgebaut werden müssen. Dies hat sich auch aus einer ausführlichen Studie des Büros Dr. Blasy und Mader aus dem Jahre 1996 ergeben. Hierbei wurde eine Notversorgung am alten Brunnenhaus am Isarhang untersucht. Die beiden Flachbrunnen im Isartal sollten damals schon auf alle Fälle zurückgebaut werden.
    Auf Hinweis des Wasserwirtschaftsamtes München wurde im Jahr 2016 nur ein Flachbrunnen zurückgebaut. Zum Rückbau des zweiten Flachbrunnens haben zwischenzeitlich eine Reihe von Besprechungen mit den zuständigen Behörden (WWA und Landratsamt) stattgefunden. Am 27.04.2020 soll ein abschließender Termin zur Festlegung der weiteren Vorgehensweise durchgeführt werden. Akuter Handlungsbedarf besteht laut WWA derzeit nicht. Je nach festgelegter Vorgehensweise für den Rückbau sind Genehmigungen der Wasserwirtschaft und der Unteren Naturschutzbehörden notwendig, die in den nächsten Monaten eingeholt werden.
  • Sachstand von Projekten der Gemeindewerke
    Der Werkleiter hat einen ausführlichen Bericht zu den Tätigkeiten in den Gemeindewerken erstellt, der den Mitgliedern des Gemeinderates im Ratsinformationssystem zur Verfügung gestellt wurde. Hierbei wird der Umgang sowie die Sicherheitsmaßnahmen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Wasserwerk und bei der Abwasserbeseitigung dargestellt. Weiter wird über den Stand der Sanierung des Hochbehälters, die Maßnahme beim Wasserrohrbruch am Hochbehälter am 14.04.2020, die Kostenentwicklung bei Leitungsverlegungen, Maßnahmen in Zusammenhang mit vorbeugendem Brandschutz sowie die Behandlung des Jahresabschlusses 2019 der Gemeindewerke berichtet.
  • Mitteilung der Deutschen Glasfaser            
    Aktuell liegen die Beteiligungsquote bei der Nachfragebündelung bei 37%. Um den Ausbau zu starten benötigt die Deutsche Glasfaser bis zum 30. April 40%.
    • Dienstag, 28.04.                 16:00 – 19:00 Uhr
    • Mittwoch, 29.04.                 16:00 – 19:00 Uhr
    • Donnerstag, 30.04.             16:00 – 19:00 Uhr 
    • Das ist letztmalig die Chance an einen kostenfreien Hausanschluss zu kommen.
  • Damit sich noch interessierte Schäftlarnerinnen und Schäftlarner beraten lassen können, wird – unter Einhaltung aller gesetzlichen Auflagen – der Infopunkt am Marktplatz/Bahnhofstraße zu folgenden Zeiten geöffnet:
  • Beschaffung von Dynamischen Fahrgastinformationssystemen
    Das Landratsamt München beabsichtigt die Beschaffung von Dynamischen Fahrgastinformationssystemen (sog. DFI) zu forcieren und hierzu entsprechende staatliche Fördermittel abzurufen. Dabei tritt der MVV als Gesamtvorhabenträger auf, die einzelnen Kommunen, die bei sich DFI-Anzeiger einrichten möchten, müssen jeweils als Fördernehmer benannt werden. Weiterhin muss im Förderantrag bereits eine grobe Aufstellung der voraussichtlichen Standorte sowie Anzahl und Displaygrößen benannt werden.  Zudem muss sich die jeweilige Kommune zur Restfinanzierung bereit erklären.Die Beschaffungskosten für den DFI-Anzeiger werden sich auf ca. € 15.000,- netto belaufen. Ca. 30% der Beschaffungskosten werden nach Angabe des LRA München gefördert.  Die Gemeinde würde daher eine Finanzierung in Höhe von etwa 70% der Gesamtsumme übernehmen müssen.  
    Die Mehrzahl der Gemeinderatsmitglieder befürwortet diese Einrichtung angesichts der Kosten nicht.
  • Die Gemeindeverwaltung betrachtet das Aufstellen eines DFI-Anzeigers an der Bushaltestelle “S-Bahnhof Hohenschäftlarn“ für sachgerecht, da es sich hierbei um einen zentralen Verkehrsknotenpunkt mit einer Schnittstelle Bus-/Schienenverkehr handelt. Der DFI-Anzeiger soll dabei derart beschaffen sein, dass er die Abfahrtszeiten der Buslinie 904 in beiden Fahrtrichtungen anzeigt. Dafür ist nach Angabe des LRA München ein mittlerer Anzeiger zu wählen.

 

Dr. Matthias Ruhdorfer, Erster Bürgermeister

 

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