Bericht und Information aus dem Gemeinderat vom 22.07.20

Gewährung eines zusätzlichen Zuschusses an die VHS

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Gewährung eines zusätzlichen Zuschusses an die Volkshochschule Pullach

 

Mit Schreiben vom 15.06.2020 hat die VHS Pullach einen zusätzlichen Barzuschuss i. H. v. € 43.000,- zur Betriebsführung für das Haushaltsjahr 2020 beantragt.

Begründet wird der Antrag damit, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu erheblichen Einnahmeverlusten bei den Teilnehmergebühren geführt haben. Da sich die VHS maßgeblich über Teilnehmergebühren finanziert, hat dies dazu geführt, dass die VHS kurz vor der Zahlungsunfähigkeit steht (die VHS finanziert sich zu ca. 70% aus Teilnehmergebühren, zu 20% aus kommunalen Zuschüssen und zu 10% aus Landeszuschüssen). Zudem wird davon ausgegangen, dass auch die Einnahmen des kommenden Herbstsemesters sehr gering sein werden. Die Staatsregierung hat einen Rettungsschirm für Volkshochschulen angekündigt. Frau Daiminger von der VHS Pullach erläutert, dass aus dem Rettungsschirm des Freistaates Bayern nun ein Zuschuss i. H. v. € 75.000,- gewährt wurde. Der von der Gemeinde Schäftlarn benötigte Zuschuss wird sich dadurch auf € 30.720,- reduzieren..

Bei den anderen Trägerkommunen der VHS Pullach, den Gemeinden Pullach und Baierbrunn wurden ebenfalls zusätzliche Zuschüsse beantragt. So soll die Gemeinde Pullach in 2020 einen zusätzlichen Zuschuss i. H. v. € 195.000,- und die Gemeinde Baierbrunn i. H. v. € 29.000,- leisten.  Der erwartete Landeszuschuss wird € 73.770,- betragen (ohne den Zuschuss aus dem Rettungsschirm).

Die Errichtung und der Betrieb von Volkshochschulen ist eine freiwillige gemeindliche Aufgabe. Volkshochschulen sind bewährter Teil der Daseinsvorsorge und fördern mit ihrem breiten Weiterbildungsangebot die gesellschaftliche und soziale Teilhabe.

Der Gemeinderat gewährt der VHS Pullach für das Jahr einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von € 30.720,-.

 

Künftige bauliche Nutzung des gemeindlichen Grundstücks "Am Wagnerfeld"

In der Sitzung vom 22.04.2020 hat der Gemeinderat hinsichtlich der baulichen Nutzung des gemeindlichen Grundstücks „Am Wagnerfeld“ diskutiert.

Die Gemeinde hat zur Vorbereitung der Entscheidung über die künftige bauliche Entwicklung sowohl   Skizzen für eine dem Flächennutzungsplan entsprechende Gewerbenutzung erarbeiten lassen, als auch die als auch die Möglichkeit einer künftigen Bebaubarkeit des Grundstücks mit einer Turnhalle skizzieren lassen. Der Gemeinderat hat nun nach umfangreicher Diskussion beschlossen, dass das gemeindliche Grundstück „Am Wagnerfeld“ grundsätzlich für eine gewerbliche Nutzung vorbehalten sein soll. Die Verwaltung wurde außerdem beauftragt, ein Bebauungsplanverfahren für die Gewerbegebietsnutzung für das Grundstück „Am Wagnerfeld“ einzuleiten. Für die Mehrheit des Gemeinderats ist das Grundstück „Am Wagnerfeld“ wegen seiner zu geringen Größe kein geeigneter Standort für eine Turnhalle für den Vereinssport.

 

Relaunch der gemeindlichen Homepage

Die Verwaltung hat die gemeindliche Homepage in Zusammenarbeit mit der Firma Piwak überarbeitet. Die Homepage hat dadurch eine umfangreiche, zeitgemäße optische Veränderung erhalten. Sie erreichen die gemeindliche Webseite mit ihren umfassenden Informationen rund um die Gemeinde Schäftlarn und das Rathaus unter www.schaeftlarn.de

 

Information der DB Netze zum barrierefreien Ausbau des Bahnsteigs in Ebenhausen

Die DB Netze AG hat mitgeteilt, dass im Rahmen der Förderung des barrierefreien Ausbaus von Bahnstationen ein barrierefreier Ausbau des Bahnsteigs in Ebenhausen für das Jahr 2025 geplant ist. Momentan laufen die Untersuchungen zur Variantenentscheidung.

 

Geänderte Öffnungszeiten für den Wertstoffhof am Rathaushof

Die Gemeinde Schäftlarn hat die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes geändert.

Folgende Öffnungszeiten gelten ab dem 1. August 2020:

Montag bis Donnerstag:

von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Freitag und Samstag:

von 08.00 bis 12.00 Uhr.

Wir bitten unsere BürgerInnen um Einhaltung und Beachtung der geänderten Öffnungszeiten.

Weiterhin ist Folgendes zu beachten:

Kühlgeräte können nun auch, zusätzlich zur bisherigen Abfuhr über die Altmetallkarte, jetzt über den Elektroschrottcontainer am Samstag (08.00 Uhr bis 12.00 Uhr) entsorgt werden.

Elektrogeräte, die Batterien oder Akkus – die nicht fest verbaut sind – enthalten, müssen getrennt und die Batterien und Akkus über die bereitgestellten Batteriebehälter entsorgt werden. Elektrogeräte, die fest verbaute Batterien oder Akkus enthalten, (Smartphones, Rasierapparate, elektrische Zahnbürsten etc.) müssen über einen gesonderten bereitgestellten Behälter entsorgt werden.

 

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