Bericht aus dem GR vom 04.06.19

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  • Beratungen zur Aufstellung eines Bebauungsplanes südlich der Lechnerstraße/östlich der Zeller Straße    
    Auf Grund eines Vorbescheidantrages in diesem Gebiet, der eine Bebauung an der Hangkante Richtung Ulrich-von-Hassell-Str. und eine deutliche bauliche Verdichtung vorsieht, hat der Bauausschuss vorgeschlagen, einen Bebauungsplan für dieses Gebiet zu erlassen. Nach umfänglicher Diskussion hat der Gemeinderat diese Thema zurückgestellt.

 

  • Bericht über den Strategietag für die gemeindlichen Friedhöfe     
    Am 29.05.2019 wurde mit der Fa. Weiher ein Strategietag für die gemeindlichen Friedhöfe durchgeführt. Zu dem Strategietag waren Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Gemeinderates, Mitarbeiter der Verwaltung sowie Vertreter der mit den Friedhöfen befassten Dienstleister eingeladen.        
    Um einen Überblick über die Örtlichkeiten zu bekommen, wurde mit den Verantwortlichen der Fa. Weiher eine Besichtigung der Friedhöfe in Zell und Hohenschäftlarn durchgeführt. Im nachfolgenden Workshop waren ca. 20 Interessierte (Gemeinderäte, Dienstleister, Verwaltung) anwesend. Ziel war es dabei eine Vision für den Friedhof 2050 zu entwickeln. Im Verlauf des Workshops zeigte sich, dass zwischen langfristiger Strategie und kurzfristiger Planung zur Bedarfsdeckung von Grabstellen differenziert vorgegangen werden sollte. Kurzfristig sind v. a. folgende Planungen anzugehen:     
    Friedhof Zell    
    Lücken im Bestand: Mit welcher Grabart sollen die Lücken, v. a. im Bestand der Doppelgräber aufgefüllt werden?       
    Nachnutzung der Grabstätte Maria Stern: Evtl. Generierung einer neuen Grabart mit neuen Gestaltungselementen (pflegefreies Urnengrabfeld, welches durch einen externen Dienstleister betrieben wird). 
    Bedarf an konventionellen Urnengrabstellen: Freigabe von weiteren Grabstellen am bestehenden Urnengrabfeld, evtl. Planung von Urnenwänden
    Friedhof Hohenschäftlarn:  
    Planung von zwei neuen Wegen und Gewinnung von ebenen Flächen auf dem Gelände des Friedhofes         
    Langfristig ist eine Entwicklungsstrategie für das durch die Gemeinde erworbene Grundstück beim Friedhof in Zell zu erarbeiten. Hier könnten ggf. neue Bestattungsformen angeboten werden (z. B. Baumgräber).  
  • Über- und außerplanmäßige Ausgaben  
    Die Regierungsparteien im Freistaat haben vereinbart, dass auch für das zweite und dritte Kindergartenjahr der Elternbeitrag mit monatlich 100 Euro bezuschusst werden soll. Das Gesetzentwurf ist nunmehr rückwirkend zum 1.4.2019 in Kraft getreten. Da die Gemeinde die Gelder vom Staat vereinnahmt und anschließend wieder an die Kindergartenträger weiterleitet, ergibt sich eine Mehrausgabe von etwa 116.000 Euro, die durch entsprechende Mehreinnahmen durch Staatszuschüsse gedeckt sind.         
    Im Bereich Kinderkrippe und Hort zeichnet sich für dieses Jahr ein höheres Defizit ab als im Haushaltsplan veranschlagt war. Daher stimmte der Gemeinderat auch dieser Veränderung bei den Ausgaben (gedeckt durch Einsparungen in anderen Bereichen der Kinderbetreuung) in Höhe von 50.000 Euro.
  • Jahresrechnung 2018           
    Die Jahresrechnung 2018 schließt mit einer Gesamtsumme von 13.466.022,79 Euro ab. Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes betragen 11.331.416,60 Euro und die des Vermögenshaushaltes 2.134.606,19 Euro. Die Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt beträgt etwa 1,5 Mio. Euro und die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage etwa 260.000 Euro. Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2018 beschlussmäßig zur Kenntnis genommen und diese zur Prüfung an den örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen.

 

Dr. Matthias Ruhdorfer, Erster Bürgermeister

 

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