Bericht aus dem Gemeinderat vom 3.7.2019

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Bericht aus dem Gemeinderat vom 03.07.2019

 

  • Jugendsozialarbeit an der Grundschule
    Die sozialpädagogische Fachkraft an der Grundschule Schäftlarn, Frau Isabelle Kilian hat derzeit ein Stundenkontingent von 25 Wochenstunden. Der Landkreis München hat letztes Jahr beschlossen, dass an Grundschulen mit bis zu 250 Schüler ein Stellenschlüssel eine dreiviertel Stelle vorzusehen ist. Da an unserer Grundschule der Bedarf an Jugendsozialarbeit in letzter Zeit ständig gestiegen ist, wie Frau Kilian dem Gemeinderat in der Sitzung erläuterte, hat der Gemeinderat eine Aufstockung auf 29 Wochenstunden beschlossen. Die Mehrkosten für die Gemeinde betragen etwa 4.000 Euro.
  • Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges für die FF Ebenhausen
    Das jetzige Mehrzweckfahrzeug der FF Ebenhausen bedarf dringend einer Ersatzbeschaffung. Hierzu hat die FF Ebenhausen ein Leistungsverzeichnis erstellt, das mit den Feuerschutzreferenten der Gemeinde abgestimmt wurde. Das Fahrzeug basiert auf einem serienmäßigem Kombi-Fahrgestell und soll feuerwehrspezifische Ausbauarbeiten wie Sondersignalanlage, Lagerungsmöglichkeiten für Einsatzgerätschaften und eine Funkbedienkonsole erhalten. Die Beladung wird soweit möglich vom derzeitigen Fahrzeug übernommen. Des Weiteren wurden die Kriterien für die Auswertung der Angebote festgelegt. Der Gemeinderat stimmt der nationalen Ausschreibung dieses Fahrzeuges zu.
  • Erschließungsstraße Drotwiesenweg
    Die Erschließung des künftigen Feuerwehrgerätehauses und des Bauhofes muss vom Kreisverkehr über den Drotwiesenweg erfolgen. Das für die Erschließungsstraße beauftragte Planungsbüro hat einen Planentwurf mit Kostenschätzung vorgelegt. Der Gemeinderat hat den vorgestellten Planungen und der Kostenschätzung von ca. 300.000 Euro zugestimmt.
  • Mehrfamilienhaus Stehbründl – Festlegung einer Heizungsvariante
    Das mit der Heizungsplanung beauftragte Ingenieurbüro hat verschiedene Varianten für die Heizung ausgearbeitet und vorgelegt. Untersucht wurde eine Pelletsanlage, eine Brennwerttherme mit Solarunterstützung und eine Mini-BHKW-Anlage mit Brennwerttherme. Die Pelletsanlage wird mit einem CO2-Anteil von Null gerechnet und ist damit ökologisch vorteilhaft. Strom könnte unabhängig davon mit einer PV-Anlage erzeugt werden. Die Brennwerttherme mit Solarunterstützung erfüllt die ENEV und ist insbesondere im Betrieb (Verbrauchskosten und Wartungs-/Betreuungskosten) sehr günstig. Ähnlich das Mini-BHKW. Nach ausführlicher Diskussion hat sich der Gemeinderat mehrheitlich für eine Pelletsanlage im Mehrfamilienhaus Stehbründl entschieden.
  • Sachstandsbericht Mehrfamilienhaus Schorner Straße
    Das Bauvorhaben Mehrfamilienhaus (MFH) in der Schorner Straße wächst. Derzeit ist die Baufirma mit den letzten Arbeiten im Dachgeschoß beschäftigt. In ca. 2 Wochen wird mit den Arbeiten für den Dachstuhl begonnen. Insgesamt hat sich der Bauzeitenplan durch den Aufwand bei den Erdarbeiten und durch die Witterung um ca. 3 Wochen verschoben. Die Ausschreibungen der fehlenden Gewerke sind mit Ausnahme der Außenanlagen  abgeschlossen, diese Ausschreibung wird in Kürze durchgeführt.
  • Sachstandsbericht Straßenbau Stehbründl/Unteres Glasenfeld
    Die Fertigstellung dieser Erschließungsstraße war für den 1. Juli geplant, der Termin konnte aber aufgrund eines Spartenträgers (Gas) nicht eingehalten werden.
    Fertig gestellt sind Wasser und Kanal einschließlich der Hausanschlüsse, Gasleitungen mit Hausanschlüssen, Versickerungsanlagen mit Einläufen, die Einfassung mit Großsteinpflaster (1- und 2-zeilig) und der Unterbau. Derzeit in Arbeit sind der Einbau von Strom- und Telekomleitungen (Glasfaser). Die Feinplanie kann erst anschließend erstellt werden – ebenso die Asphalttragschicht und die Asphaltdeckschicht. Die Feinplanie und die Asphalttragschicht waren in dieser Woche geplant. Da es zu Verzögerungen durch die Strom- und Telekomarbeiten kam ist eine Asphaltierung erst wieder im August möglich.
  • Sachstandsbericht Breitbandausbau
    Mit den Arbeiten zum Breitbandausbau sind derzeit 3 Trupps im Einsatz. 2 Trupps sind in Zell mit der Verlegung der Glasfaserhauptleitungen und der Glasfaserhausanschlüsse in der Rößlstraße, Gerhardt-Hauptmann-Weg, Lechnerstraße und Matthias-Rüttgers-Straße beschäftigt. Ein weiterer Trupp verlegt derzeit die Hauptleitung über die Aufkirchener Straße zum NVt (Schaltkasten) am Steinberg, durch die Pflasterung sind die Arbeiten sehr aufwendig und zeitintensiv. Der Vorteil ist aber, dass die Senkungen im Fußweg aus der Vergangenheit wieder ausgeglichen und die defekten Steine ausgewechselt werden können.          
    Die Planung der Glasfaserleitungen im Bereich des Klosters Schäftlarn wurde aufgrund der zu erwartenden archäologischen Funde geändert. In diesem Bereich müssen die Grabarbeiten durch die Denkmalpflege begleitet werden, was zu einigen Zeitverzögerungen führen dürfte.

 

Dr. Matthias Ruhdorfer,

  1. Bürgermeister

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